Selbstfindung

"Selbstfindung ist dort ankommen, wo man schon immer sein wollte, ohne es zu wissen“


Unser Selbst ist immer da – doch nicht immer präsent. Präsenz entsteht erst dann, wenn wir unser gewohntes Ich loslassen und uns dem Moment hingeben. So wie in der Verliebtheit, wenn alles andere an Bedeutung verliert. Liebe ist ein Katalysator für Präsenz. Doch ein Katalysator wirkt nur, solange er gebraucht wird. Eine durch Bedingungen erzeugte Präsenz ist nicht das, wonach wir uns wirklich sehnen. Was wir wirklich wollen, sind wir selbst.


Sind wir im Selbst, haben wir alles, was wir brauchen – denn das Selbst sorgt für Uns.

Der Weg dorthin kann viele Formen annehmen. Doch die meisten Menschen interessieren sich weniger für den Weg als für das Ergebnis. Sie wollen ankommen, ohne den Weg zu gehen. Dabei übersehen sie, dass das Selbst kein Ziel ist. Es zeigt sich genau dann, wenn wir bereit sind, loszulassen. Loszulassen von Allem.

Methoden sind dabei nur Werkzeuge. Sie helfen, leichter zu werden und tiefer zu schauen – in die Hindernisse, die wir selbst geschaffen haben. Sie wirken wie ein Lösungsmittel für einen zähen Klebstoff. Dieser Klebstoff ist unser Karma: gelebte Tendenzen, gespeichert als Erinnerung in unseren Zellen.
Was wir heute Genetik nennen, hat zwei Seiten. Die eine erscheint wie Schicksal, die andere wie Aufgabe. Wir können nicht wählen, wie wir geboren werden – aber wir können wählen, was wir daraus machen.

Im Yoga nennt man das Dharma: die Lebensaufgabe. Reflektieren wir unsere Vergangenheit und verbinden die Erfahrungen, beginnen wir zu verstehen, warum bestimmte Dinge geschehen mussten, damit wir der Mensch werden konnten, der wir heute sind. Dieser Prozess hat nur dann Sinn, wenn wir aus dem Schmerz lernen. Wenn wir ihn bewusst wahrnehmen, ihn transzendieren und nicht länger als Feind betrachten, sondern als Lehrer.

Wer Schmerz um jeden Preis vermeidet, wächst nicht. Er bleibt stehen. Aus einem Kreislauf wird eine Spirale, die immer tiefer zieht – in das, was wir heute Depression nennen. Dort beginnt Selbstsabotage: Verhaltensweisen, die krank machen. Chronisch krank wird, wer dauerhaft an Mustern festhält, die ihm schaden.

Deshalb nehmen diese Krankheitsbilder zu. Nicht, weil Depression die Ursache von Krankheit ist, sondern weil sie ein gefährlicher Katalysator sein kann. Einer, der leicht übersehen wird – in einer Welt, in der Status oft mehr zählt als Menschlichkeit. Viele Menschen leben mit Depressionen, ohne sie zu erkennen. Sie betäuben sich mit Süchten aller Art. Die Form der Sucht ist zweitrangig. Eine Sucht bleibt eine Sucht. So bleibt die innere Dunkelheit verdeckt – manchmal ein Leben lang.

Doch es gibt eine Kehrseite. Selbst aus der Tiefe kann eine Wendung entstehen, wenn etwas ins Leben tritt, das wieder inspiriert. Inspiration ist Licht. Und dieses Licht kann selbst im tiefsten Abgrund sichtbar werden. Es schenkt Hoffnung, Mut und die Kraft, wieder zu leben. Wirklich zu leben – nicht mehr im Kreis, sondern wachsend, aus dem Kreis hinaus.

Wer dieses Licht einmal erfahren hat, wird vielleicht wieder fallen. Die Dunkelheit hat Sogkraft. Doch das Licht bleibt. Es leuchtet weiter und hilft, erneut aufzusteigen. Mit der Zeit kommt der Moment, in dem man sich kaum noch in die Depression hineinversetzen kann. Dann wird klar: Genau das war der Weg.

Der Weg der Selbstfindung ist der Weg aus der Tiefe ins Licht.
Das Licht war immer da. Es wurde nur von Schatten verdeckt.
Und irgendwann erkennen wir: Wir selbst sind dieses Licht.

 

Selbstdarstellung

"Selbstdarstellung ist der Wunsch nach Anerkennung"


Wer sich immer in den Mittelpunkt stellt, der hat ein starkes Bedürfnis dannach gesehen zu werden. Das ist nicht verwerflich. Es ist die Wahrheit. Doch warum wollen wir gesehen werden? Es ist ein tiefes Bedürfnis nach Liebe. Liebe ist das, was verbindet und wir streben nach Verbindung auf unsere Art & Weise. Oft ist es so, dass wir dieses Bestreben nicht erfüllen können & dies führt uns dahin, dass wir immer mehr zu Etwas werden, was wir in Wahrheit gar nicht sind.

Wir sehen immer mehr, dass Menschen Probleme mit sich Selbst & mit Ihrer Umwelt haben, weil sie keine Liebe erfahren. Doch können wir Liebe nur durch Andere erfahren oder auch durch uns Selbst? Diese Art von Liebe die aus einem Selbst heraus entsteht, ist für die meisten keine Realität & somit nicht möglich, weil sie sich Selbst im Weg stehen. Sie stehen sich in sofern im Weg, dass sie denken, dass sie nicht liebenswert wären. Das Hinderniss ist das eigene Denken, der Verstand. Doch wie kann es sein, das unser eigener Verstand uns im Weg steht? Unser Verstand ist wahrlich ein evolutionäres Meisterwerk, jedoch haben wir nie gelernt, wie er vollständig aufgebaut ist und funktioniert. Wie soll man ein Handy benutzen, wenn man nicht weiß, wie man es einschaltet? Woher soll man wissen, dass das Handy Fotos aufnehmen kann, wenn man gar nicht weiß, dass das Handy eine Kamera hat? Wie soll man jemanden anrufen, wenn man nicht weiß, dass das überhaupt möglich ist?

Der Grundgedanke sollte klar sein. Übertragen wir diesen auf unseren Verstand und reflexieren dies auf uns Selbst erkennen wir, dass wir in unserem Verstand, wie bei einem Handy mehrere Instanzen haben, die es zu beleuchten gibt. Ein Mensch hat eine Warnehmung und diese Warnehmung ist Jene, welche unseren Verstand nährt. Aus diesen Nährstoffen macht unser Verstand Eindrücke, welche unsere Erinnerungen formen und das ist der erste Teil unseres Verstandes. Nun sammeln wir diese Erinnerungen und manche bleiben einfach nur Erinnerungen, während andere Unsere Identität formen. Unsere Identität ist ein weiterer Teil unseres Verstandes. Sie ist unsere sogenannte Persönlichkeit auf die wir uns berufen, wenn wir mit anderen Menschen interagieren. Treffen wir Entscheidungen, dann treffen wir sie oft mit der Überzeugung, dass wir sie rein intelektuell treffen. Intellekt ist ein weiterer Teil unseres Verstandes, die sogenannte Unterscheidungskraft. Sie hilft uns Dinge zu unterteilen in gut oder böse, in Wahrheit oder Lüge, in angenehm oder Unangenehm. Diese Art von Seperation ist ein Zusammenspiel von Erinnerung, Identität und Unterscheidung.

Zu guter letzt gibt es einen Teil unseres Verstandes der Unabhängig von den anderen Teilen fungiert und zwar den der reinen Intelligenz. Sie ist das, was wir als Intuition verstehen. Diese Art von Intelligenz ist schon von Geburt an in Uns vorhanden und sie funktioniert nur, wenn wir die Anderen Teile außen vor lassen. Das ist wahrlich keine einfache Aufgabe, weil wir unser Leben lang die anderen 3 Teile zwanghaft nutzen mussten, um in der Welt in der wir heute Leben überleben mussten. Als Kind war man noch intuitiv, ohne Vorbedenken hat man das getan, was richtig war für einen Selbst. Doch das gefällt der Gesellschaft nicht und daher mussten wir angepasst werden.

Schlussendlich ist es das Bewusstsein, was uns wieder zurück zu unserer wahren Intelligenz führen kann, doch der Weg ist voller Tücken, denn das Ego ist nach den Jahren so groß geworden, dass wir den Wald voller Bäume nicht mehr sehen. Das Ego ist sowohl mit unseren Erinnerungen als auch mit unserem Intellekt identifiziert. Diese Kombination macht es sehr mächtig und die entscheidene Frage ist, ob unsere Intelligenz das nötige Licht des Bewusstseins bekommt, damit es sich von den Klauen des Ego‘s befreien kann.

 

Identität

„Identität ist wie ein Fußabdruck"

Unsere Identität ist uns sehr wichtig. Wir kennen Sie als Namen, Alter, Familie, Freunde, Besitz, Vorlieben, Abneigungen usw. Doch was für eine essentielle Rolle spielt unsere Identität in der Realität eigentlich wirklich? Nun in der eigenen Realität spielen all diese Dinge eine entscheidene Rolle, denn der eigene Fußabdruck ist immer noch augennscheinlich am schönsten.

Doch in dieser Beurteilung steckt ein Paradox und zwar das, der Realität. Real ist für uns das, was uns entspricht, wenn wir es aus unserer Rolle heraus warnehmen. Doch was passiert, wenn wir aus der Rolle heraustreten und sie als das betrachten, was Sie wirklich ist? Eine Einbildung unseres eigenen Verstandes, die sich zusammensetzt aus Erinnerungen die gezielt von unserem Intellekt seperiert wurden, je nach warhgenommener Erfahrung. Unsere Namen zum Beispiel hören wir fast täglich. Er ist wie ein Accesoire, das uns schon als kleines Baby geschenkt wurde von unseren Eltern. Wir tragen ihn seit dem mit uns herum und berufen uns auf ihn, wenn wir uns z.B. Jemanden Fremdes vorstellen oder von Bekannten begrüßt werden. An sich ist es also ein Mittel der Kommunikation. Durch diese Festellung degradieren wir nicht den Wert der Identität, sondern wir kommen einen Schritt näher an die Einbildung, die wir seit wir denken können aufgebaut und aufrechterhalten haben. Wir können jeglichen Wert unserer Identität aufzählen, das Ergebnis bleibt dasselbe.

Nun fragt man sich, ob man denn überhaupt existiert, wenn das alles nur eine Einbildung ist? Natürlich existiert man sonst wäre man nicht im jetzigen Moment hier und würde diesen Text lesen. Worauf ich hinaus will ist, dass unsere Identität ein Werkzeug der Kommunikation ist & nicht wir Selbst. Wir sind kein Werkzeug! Wir sind viel mehr als das. Wir sind der Zeuge, der all hinter unseren Identitäten steht, Derjenige, der die Identität beobachten kann. Das Bewusstsein. Genau das ist das, was wir wir Selbst wirklich sind. Einfach nur Bewusstsein, welches dem ganzen Universum inne wohnt. Das ganze Universum ist eine Energie, ein großer Zusammenhang von Energie, welche in Symbiose mit Bewusstsein zu dem geworden ist, was wir heute vorfinden. Eine abstrakte Theroie im ersten Augenblick, die sich erfahren lässt & erfahrbar wird, wenn man seine Identität beiseitelegt, wie die Kleidung die man trägt. Dieser Vorgang nennt sich auch Entpersonifizierung dessen, was nicht wirklich ist. Was übrig bleibt ist am Ende des Tages immer Bewusstsein, ob tod oder lebendig.

Durch diesen Vorgang schluckt man sinnbildlich die rote Pille & wacht aus dem Traum auf, indem man seit der Konditionierung gefangen ist. Ein reales Beispiel sind kleine Kinder. Schaut Sie euch genau an. Seht, wie sie leben, wie sie handeln, wie authentisch sie sind. Genau dieser Zustand ist jener, der uns von Geburt an vorbestimmt ist, doch die moderne Welt, das System in dem wir leben, die Menschen die uns führen, haben uns gefügig gemacht & uns unsere Zukunft gestohlen, indem sie uns programmiert haben, um Ihnen aus einem Überlebensinstinkt heraus zu dienen.

Ignoranz

"Ignoranz ist wie ein Geschwür im Geist der Menschen"

Ignoranz ist keine persönliche Eigenschaft auf die man stolz sein sollte. Sie ist ein Hindernis für die Entwicklung eines Individuums, denn sie weigert sich aus Fehlern zu lernen & versucht stattdessen durch Anfeindung des Rechthabers ihren Platz zu wahren.

Der Rechthaber fühlt sich dabei meist angegriffen & versucht zwanghaft die Wahrheit zu erklären, doch ignorante Menschen haben kein Interesse an der Wahrheit, eher an Spott & hässlicher Anerkennung. Doch alles im Leben hat 2 Seiten. Ignoranz mag sich anfangs gut anfühlen, weil man immer wieder damit durchkommt, weil viele Menschen die Maske nicht erkennen. Die Maske der Unwissenheit & Täuschung. Die andere Seite hingegen ist der Schmerz der Erkenntnis darüber, dass man am Ende nur sich Selbst belogen & degradiert hat. Viele Menschen erkennen dies irgendwann in ihrem Leben durch „Schicksalsschläge“. Diese Schicksalsschläge sind das Ergebnis von Ursache & Wirkung. Wer die Tür immer wieder zuknallt anstatt sie mit Respekt zu schließen, der wird die Rechnung für die kaputte Tür bezahlen müssen.

Also dürfen wir uns fragen, ob wir in unserem Alltag eventuell ignorant sind & versuchen ein Spiel der Täuschung spielen? Das sollten wir definitiv, falls wir daran interessiert sind innerliche Freude zu empfinden, die nicht auf Schadensfreude basiert. Natürlich ist Schadensfreude nicht immer der einzige Grund. Es gibt verschiedenste Motive, aber darauf kommt es nicht unbedingt an. Es kommt eher darauf an, was hinter dem Motiv steht. Meist sind es Angst | Scham | Schuld, welche uns ignorant machen, weil Jene Gefühle mit in sich tragen, dass man Minderwertigkeitskomplexe entwickelt, die dann oft durch Ignoranz versteckt werden wollen.

Das Ganze findet seinen Lauf aufgrund des Ego‘s. Das Ego ist in dieser Anschauung wie ein kleines Kind & viele Menschen sind selbst noch im hohen Alter mit ihrer Kindheit identifiziert. Es mag sein, dass man schlimme Dinge erlebt hat, doch sie rechtfertigen nicht das Verhalten, was man heute an den Tag legt. Vielmehr sollten diese schlimmen Dinge ein Spiegel für das gegenwärtige Verhalten sein, denn meist tun wir genau diese Dinge auch anderen Menschen an, um das vergangene Leid zu teilen, obwohl wir es rückblickend so sehr verurteilen. Ein unbewusster Mechanismus, der sich nur durch Reflexion bestimmen lässt.

Intuition

"Intuition ist die innere Weisheit"

Intuition ist eine Fähigkeit, die jeder von uns besitzt, wenn wir lernen unsere Gefühle zuzulassen und dabei unser Herz öffnen. Desweiteren braucht man eine gewisse innere Ruhe, um sie wahrzunehmen, denn sie ist sehr subtil und kein Freund von oberflächlicher Handhabung. Sie ist eine Art von Einsicht, die nicht aus Gedanken entsteht, sondern aus dem Spüren. Zu spüren, dass man lebendig ist, ist für viele Menschen keine Realität mehr. Doch wer seine intuitiven Fähigkeiten entdecken möchte, der muss lernen sich dem Leben hinzugeben.

Hinzugeben heißt man stellt sich selbst (EGO) beiseite und geht in Resonanz mit der Welt ohne dabei zu urteilen. Erstaunlicherweise erkennt man dadurch Dinge, wo man in vielen Situationen verzweifelt war und genau das ist die Ursache für Verzweiflung, wenn wir nicht wissen, was wir wollen, oder warum etwas so ist, wie es ist oder wie etwas passiert ist.

Unser Verstand versucht durch Analyse und Schlussfolgerung solche Probleme in Angriff zu nehmen, weil wir es von klein auf so gelernt haben. Keiner hat uns beigebracht auf unser Herz zu hören, obwohl es das Zentrum unseres Daseins ist. Es ist also kein Wunder, dass viele Menschen heutzutage nicht in ihrer Mitte sind und verzweifelt durch die Welt gehen und dabei viele Entscheidungen treffen, die sie im Nachhinein bereuen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Intuition uns dabei hilft unseren eignen Weg zu gehen. Sie ist wie ein Kompass der uns genau da hinführt, wo wir wirklich sein wollen. Natürlich sollte man seinen Verstand auch weiterhin benutzen sonst würden wir höchstwahrscheinlich in unser Verderben schlendern. Doch Intuition ist genau so wichtig, weil das eine nicht ohne das andere vernünftig funktioniert.

Wer nur rationale Entscheidungen trifft, der wird ein kaltes, trockenes, liebloses Leben führen. Wer nur emotionale Entscheidungen trifft wird ein idiotisches, orientierungsloses, ängstliches Leben führen. Es ist die Symbiose aus Verstand und Herz, die ein wahrhaftiges Leben ausmachen, doch viele Menschen legen sich auf eine Sache fest und verlieren dabei den roten Faden in ihrem Leben und leiden am Ende.

 

Wahrheit

"Wahrheit ist der Schlüssel zur Freiheit"

Man sollte die Wahrheit sprechen, wenn es keinen guten Grund dafür gibt zu lügen.

Ein schöner Freifahrtsschein, um sich seine Lügen schön zu reden. Am Ende des Tages belügt man nicht nur sein Gegenüber, sondern auch sich Selbst. Lügen ist nichts anderes als ein Verteidungsmechanismus oder ein Täuschungsakt des eigenen EGO‘s. Es ist die Natur des EGO‘s sich aus einer Angst heraus zu verteidigen und deshalb zu lügen. Genau so verhält es sich bei einer Täuschung. Man will sein Gegenüber überlisten, um sich Selbst (EGO) zu bereichern.

Dabei übersieht das EGO jedoch, dass es sich im Kern (wahres Selbst) schadet, denn innerlich weiß der Mensch sehr genau, was gut und böse ist. Nach mehreren Jahren der innerlichen Lügen fängt der Mensch an sich selbst zu töten, indem der eigene Körper und der Geist krank werden und Krieg gegen das Leben führen, wogegen die Menschen wiederrum Medikamente nehmen müssen, um am Leben zu bleiben.

Was ist die Wahrheit und woher wissen wir, ob wir sie wirklich kennen?

Die Wahrheit ist eine umstrittene Tatsache, die jedes Individuum nach seiner eigenen Warnehmung darstellt. Das EGO nimmt die Dinge wahr, die es warnehmen  will und somit auch die Wahrheit, die es sehen will. Somit bleibt den Menschen nur der Weg über Beweise zu urteilen anstatt über Wahrheiten oder Lügen, jedoch ist es nicht immer machbar, die entsprechenden Beweise darzulegen und somit die Wahrheit oder die Lüge ans Licht zu bringen.

Im Grunde genommen ist es ein Katz und Maus Spiel mit der Wahrheit in der Gesellschaft. Ein jener behauptet das eine und der andere etwas anderes. Gibt es Beweise, dann können diese oft nur auf einen Verdacht hinweisen aber sind nicht immer aussagekräftig, was die Wahrheit betrifft. Das Gesetz spielt diesem Spiel genau in die Karten, da es nur mit Beweisen arbeiten kann und vorgeführt wird von Krawattenträgern, die ein Buch und dessen Regeln in und auswendig gelernt haben.

Wenn man über existenzielle Wahrheit spricht, dann tut man es wortwörtlich, denn im Gegensatz zur individuellen Wahrheit, die der Warnehmunng entspricht, greift die existenzielle Wahrheit auf das Bewusstsein zurück, welches nur im gegenwärtigen Moment stattfindet und somit unumgänglich wahr ist. Die Problematik ist jedoch, dass das Bewusstsein im Schatten des EGO‘s steht und somit mehr Lüge mit Täuschung als Wahrheit mit Klarheit auf der Welt unter den Menschen vorherrscht.

Die Lösung dazu wäre mehr Bewusstsein in das Kollektiv Menschheit zu bringen, jedoch muss das kollektive EGO zuerst von den Individuen als Schatten erkannt werden, der Ihnen überall hin folgt und Täuschung ins Leben bringt. Es ist also nicht unmöglich aber es ist keine Lösung aus dem Kollektiv heraus, sondern aus dem des einzelnen Individuums. Die Aufgabe ist also als Individuum zu Bewusstsein zu gelangen und dadurch andere Individuuen zu inspirieren (auf keinen Fall zu überzeugen), denn Überzeugungen bringen das EGO nur in eine Kampfhaltung, während die Wahrheit (Bewusstsein) dafür sorgt, dass das EGO in Stase kommt und somit Platz macht für das Bewusstsein (Wahrheit).

Sinn

"Sinn ist wie eine Versicherung"

Sinn ist wie ein Stopp Schild. Kommt die Sinnesfrage hervor, dann stoppt man & fängt an zu grübeln, ob es Sinn macht aktiv zu werden oder nicht. Dieses grübeln oder zweifeln kommt aus unserem Verstand, denn dieser liebt es Dinge in Frage zu stellen, die nicht in unserer Erfahrung liegen, die wir folglich nicht verstehen.

Der kritische Teil des Verstandes kann mit Glaube nicht viel anfangen, denn ursprünglich war der Verstand ein Werkzeug, dass uns dabei geholfen hat zu überleben. Das liegt in der Vergangenheit hat aber heute immer noch eine große Relevanz. Dennoch fallen wir sehr leicht auf Betrug herrein, wenn wir plausible Erklärungen für einen Sinn dargeboten bekommen & das Unbekannte plötzlich einen schlüssigen Sinn für uns ergibt. Wir können uns also nicht immer ausschließlich auf unseren Verstand verlassen, denn er ist anfällig für Fehler & das ist natürlich.

Wir haben aber noch ein Werkzeug, das sich Intuition nennt. Sie kann mit Sinn nichts anfangen, denn Sie ist frei vom Denken und kommt aus dem Herzen. Sie ist die ursprüngliche Intelligenz, die sich in der Evolution erweitert hat durch den Verstand. Sie ist ausschließlich spürbar und sehr subtil. So subtil, dass wir Sie in einer hektischen Welt, wie wir sie heutzutage vorfinden kaum noch spüren. Wir bekommen keinen echten Zugang zu uns Selbst, weil wir nicht mehr die kleinen Feinheiten des Lebens spüren können. Daher sucht unser Verstand sehr oft nach Sinn und fragt Wieso Weshalb Warum? Das ist die Alternative Variante, die Oberflächliche, die uns ein Gefühl von Sicherheit gibt.

Doch was ist Sicherheit wert, wenn wir dafür den Preis der Schönheit verlieren? Die Schönheit des Lebens, die nur aus dem Herzen heraus erfahrbar ist. Der Verstand kann dies nicht leisten. Er kann abwägen, unterscheiden, feststellen, aber er kann nicht spüren. Wenn wir uns eingestehen, dass wir sowohl das Herz als auch den Verstand brauchen, um Erfüllung in unserem Leben auszuleben, dann haben wir ein starkes Fundament auf dem wir die Sinnesfragen beiseitelegen können, denn das Herz weiß, was es will und was nicht. Der Verstand erzählt uns an dieser Stelle natürlich etwas anderes. Er will, dass wir rational bleiben und uns am Leben erhalten. Die entscheidene Frage ist immer: „Was will man wirklich?“. Will man Liebe oder will man Sicherheit? Der Verstand will immer Sicherheit. Das Herz will immer Liebe. Wir wählen und tragen die Folgen unserer Entscheidungen, doch blicken wir zurück, dann tun wir es aus 2 verschiedenen Perspektiven. Zum einen aus der Sicht eines Menschen, der etwas zu verlieren hat & zum anderen aus der Sicht von Jemanden, der bereit ist alles zu verlieren, um das zu bekommen, was er liebt.

Potential

"Potential ist wie ein Same, der darauf wartet zu erblühen"

Potential ist etwas, das in unseren Zellen in Form von Intelligenz vorhanden ist. Doch Intelligenz alleine reicht nicht, um den Samen sprießen zu lassen. Ein Same braucht regelmäßige Nährung und Pflege, um sein volles Potential zu entfalten. Das heißt für uns, dass wir nicht darauf warten sollten, dass sich unser Potential irgendwann von alleine entwickelt, sondern wir gezielt erkennen müssen, was überhaupt unser Potential ist, damit wir es nähren & pflegen können. Falls wir mehrere Samen zur selben Zeit nähren werden wir wahrscheinlich nicht eine herausragende Fähigeit (Potential) entwickeln können, die es uns ermöglicht in dieser Welt etwas zu bewirken. Doch kein Weg ist perfekt & wir dürfen uns ausprobieren, falls die äußerlichen Umstände es zu lassen. Ein Fehler aus dem man eine wichtige Erkenntnis gewonnen hat ist mehr wert als 10 Erfolge, die nur das erreichen eines Zieles hervorgebracht hat. Doch meist ist es so, dass wir Zielen hinterherjagen, die uns schlussendlich nur befriedigen werden und nicht erfüllen. Erfüllen tun uns eher die Fehler & die damit einhergehenden Einsichten in unser verborgenes Potential. Angenommen man probiert etwas völlig Neues aus & macht einen großen Fehler. Im Moment  des Scheiterns gibt es 3 Möglichkeiten, um damit umzugehen & zwar Ärger | Ignoranz | Einsicht. Die meisten wählen Un-bewusst Ärger & Ignoranz, denn Einsicht im Moment des Geschehens zu haben erfordert Bewusstsein. Nicht zu verwechseln mit Schuld & Scham, denn Jene sind Minderwertigkeitskomplexe des Ego‘s, die wir entweder selbst erzeugen durch vergangene Urteile oder andere Menschen, die versuchen sich über andere zu erheben, weil sie sich sonst im Leben klein fühlen. Es ist wichtig sein Bewusstsein zu erweitern, um in solchen Situationen bei sich zu bleiben & nicht den Einflüssen des Lebens zum Opfer zu fallen.

 

Meditation

Meditation ist der Schlüssel für das Bewusstsein"

Es gibt viele Meditationsmethoden und zwar schon seit Jahrtausenden. Diese kommen aus antiken Gesellschaften und haben in den letzten Jahrzehnten auch Anschluss in der modernen Gesellschaft gefunden. Zwar wurden diese an vielen Stellen kapitalisiert und fehlinterpretiert und zwar vor allem in westlichen Gesellschaften, aber es gibt immer mehr Individuuen, die nach mehr Streben, als Erfolg (Kapital) im Leben. Es wird die Zeit kommen, wo Geld keine Rolle mehr spielen wird, wo Maschinen die Arbeit erledigen werden und wir uns anderen Dingen widmen werden, sowie den Kern unserer Existenzt. Dem Bewusstsein (Gott).

Bis es soweit ist, dass wir kollektiv als Menschheit soweit sind werden wahrscheinlich noch einige hunderte oder sogar tausende Jahre vergehen, jedoch ist der Prozess des Erwachens (Bewusstsein) ein sich ausdehnender Prozess parallel zum Universum, was sich ebenfalls kontinuierlich ausweitet.

Der kritische Verstand des Menschen kann und wir dies niemals verstehen können, denn er ist nur ein Werkzeug des Menschen, das prinzipiell nur zur Segmentierung und zusammensetzung geeignet ist. Es geht bei dem Prozess der Bewusst-Seins-Werdung nicht um das Verständnis, sondern um die Erfahrung, die aus ihr entspringt.

Erfahrung ist die Essenz des Bewusstseins, denn es gibt keine wirkliche Erfahrung, ohne dass man sich über sie bewusst ist. Was viele Menschen als Erfahrung „verstehen“ ist nichts anderes als reine Illusion der eigenen Gedankenwelt. Angenommen ein Mensch sagt:“Ich weiß, was eine Ameise ist!“. Was er damit ausdrücken will ist, dass er vielleicht weiß, wie eine Amweise aussieht und wie viele Beinchen sie hat. Jedoch weiß er nicht wirklich, was sie eigentlich ist, denn wüsste er es, dann wüsste er, dass er rein gar nichts über sie weiß, was der Wahrheit entspricht.

Meditation soll also der Problemlöser für diese Angelegenheit sein und viele „glauben“ das nicht, weil es nicht logisch für sie nachvollziehbar ist. Solange man die Ignoranz seines eigenen Verstandes nicht überwindet wird die illusorische Welt aufrecht erhalten und man wird voller Ignoranz weiterleben.

Es ist also zumindestens mehrere Versuche Wert an sich zu arbeiten, statt ausschließlich seinen Fokus auf Äußerlichkeiten zu legen, um Erfolg in der Gesellschaft zu haben. Es ist nichts dabei Erfolg zu haben, jedoch ist es eine Krankheit, wenn man dies in den Vordergrund seiner wahren Existenz stellt und damit ignorant sterben wird.

Neid

Neid oder Missgunst ist eine psychische Störung, die es uns nicht erlaubt uns für den Erfolg anderer Menschen zu freuen. Beispiele dazu müssen wir hier nicht erläutern, denn sie finden tagtäglich im Alltag statt und wer sie nicht bemerkt, der(Ego) ignoriert sie „gekonnt“. Wir erleben das sowol bei Fremden als auch im Freundes und sogar Familienbereich. Schuld ist das erkrankte Herz, was sich eingeschlossen hat, weil es mehr Hass als Liebe in sich trägt. Hass und Liebe sind polare Gegensätze, die sich im Kern nicht unterscheiden. Sie kommen beide vom Herzen und sind wie Yin und Yang, wie Nordpol und Südpol, wie Licht und Dunkelheit.

Die Wirkung ist nun klar, jedoch stellt sich die Frage, wie wir das ins Gleichgewicht bringen können. Die Antwort ist gar nicht! Wir müssen uns für eine Sache entscheiden und zwar für die, welche uns anzieht. Ist ein Mensch zu Hass geneigt, dann wird er Alles und Jeden hassen. Er wird ebenso jede Form von Hass anziehen und wundert sich sogleich, dass er nur von hasserfüllten Menschen und Umständen umgeben ist.

Die gute Nachricht ist, dass wir die Wahl haben dies zu ändern, falls wir uns doch lieber für die Liebe entscheiden wollen. Der Fokus liegt hier klar und deutlich bei wollen. Wollen ihr wirklich lieben, oder wollen ihr hassen? Die allermeisten würden natürlich sagen, dass sie lieber lieben würden wollen, doch die Wahrheit sieht anders aus.

Der erste Schritt dahingehend ist, die Lügen, die man sich selbst erzählt zu hinterfragen und damit die Wahrheit ans Licht (sich Selbst) zu bringen. Erst dann kann man einen authentischen Start hinlegen, was Entscheidungen aus dem Herzen heraus angehen.

Hat man diesen Schritt gewagt kann man anfangen sich bewusst (real) für die Liebe zu entscheiden und zwar immer & ohne Ausnahme. Dies ist ein Prozess des Lernens, welcher nicht über Tag und Nacht geschieht, jedoch ständig wächst solange man Ihm die benötigten Mittel (Wille zu Lieben) gibt.

Je nachdem, wie lange man schon ein hasserfüllter Mensch ist, desto länger wird der Weg zurück zur Liebe dauern. Kein leichter Weg ist dieser, aber er ist ganz gewiss eines und zwar herzerwärmend.

Zwang

"Zwang ist ein Gefühl, was den Ernergiefluss stört"

Zwang hat noch niemanden irgendwo hingebracht und das wird es auch nicht. Zwang dient nur Demjenigen, der Andere zu etwas zwingt. Nicht Demjenigen der gezwungen wird. Wir haben das bis heute noch nicht verstanden, obwohl es so einfach zu begreifen ist, wenn man Ideologie & Regeln beiseite lässt und wirklich die Welt sieht, wie sie wirklich ist. Bedingungslos & Urteilsfrei.

Jeder Mensch hat eigene Werte & Fähigkeiten aus denen er etwas erschaffen will. Wir verwehren den Menschen jedoch dieses Potential zu nutzen, weil das System Sklaven braucht, um aufrechterhalten zu bleiben. Ja wir sind Alle Sklaven. Moderne Sklaven. Wir können uns freikaufen, wenn wir wollen, doch welchen Preis müssen wir dafür bezahlen? Einen sehr hohen. Man muss fast über Leichen gehen, damit man sich aus dem System freikaufen kann. Viele machen es vor und prahlen damit in der Öffentlichkeit in Form von Selbstdarstellung. Viele nehmen sich das als Beispiel und versuchen es den Darstellern gleichzutun. Die meisten scheitern und werden durch das Scheitern depressiv oder kriminell.

Was wäre, wenn es kein System geben würde? Wäre die Gesellschaft schlechter? Ja & Nein. Anarchie? Ist auch keine Lösung, das kennen wir schon aus der Vergangenheit. Anarchie ist auch ein System und verkauft sich als Systemfrei. Was wir wirklich brauchen ist individuelle Revolution. Keine kollektive. Wenn jeder Mensch innerlich frei wird, dann wird sich ein völlig intuitives System entwickeln, das keine festgelegten Regeln hat & das alte zerfallen lässt.

Das ist unausweichlich, weil das gegenwärtige System aus einem schmutzigen Fundament besteht. Es ist so schmutzig, dass es schon morsch geworden ist. Es wird schon so lange instand gehalten, aber selbst Instandhaltung muss irgendwann abdanken. So ist das Leben. Wenn der revolutionäre Geist in einem Individuum erwacht, dann hat das mehr Wirkung, als eine Arme von Schlafenden, die Parolen rufen, Sachbeschädigung & Gewalt verüben. Wie man sieht kann ein revolutionärer Geist  strahlen, wenn er anfängt über ein Gefühl zu reden, dass ihm das Gefühl gegeben hat ein Sklave zu sein.

Doch warum sind wir Alle Sklaven? Weil wir arbeiten für Geld? Nein, weil wir keinen freien Willen haben. Wir haben ihn solange nicht bis wir erkennen, dass alles was wir tun einen Hintergrund hat und zwar den, dass wir etwas dafür zurückbekommen. Was zurückbekommen? Anerkennung? Liebe? Geld? Aufmerksamtkeit? Es spielt keine Rolle, was das Objekt der Begierde ist. Es spielt nur eine Rolle, das es ein Bedürfnis ist. Bedürfnisse wollen befriedigt werden und dafür ist ein emotionales Wesen, wie der Mensch zu vielem Bereit. Doch die Frage, die ich mir schon lange stelle ist, warum wir so sehr unseren Bedürfnissen hinterherjagen. Was ist der Kern dabei? Erleichterung ist wohl das, was es am besten trifft auf den ersten Blick. Erleichterung darüber, dass man nicht mehr die Last des Schmerzes tragen muss.

Nehmen wir uns das Beispiel Liebe zur Hand. Liebe ist für jeden Menschen ein Grundbedürfnis und wenn wir es nicht erfüllen fühlen wir uns einsam und versuchen dies zu kompensieren auf unsere eigene Art & Weise. Doch haben wir dann die große Liebe gefunden flacht diese über die Zeit auch wieder ab. Warum? Weil das Bedürfnis erfüllt wurde und es somit keinen Wert mehr hat. Noch deutlicher wird es bei der sexuellen Befriedigung. Haben wir keine baut sich ein Druck in uns auf und wir bekommen immer mehr das Verlangen dannach uns zu erleichtern. Werden wir schlussendlich erleichtert ist der Druck weg und wir fühlen uns besser. Das Gegenüber ist uns dannach ersteinmal nicht mehr so wichtig, denn es war ja nur ein Mittel zum Zweck, den Druck abzulassen. Genau so verhält es sich auch mit allen anderen Bedürfnissen. Wir wollen sie unbedingt und haben wir sie dann erfüllt sind wir erleichtert.

Nun dieses Spiel geht immer weiter, weil Gier uns in so einem Stadium immer begleitet. Sie zwingt uns förmlich dazu immer mehr zu wollen. Wenn man diese Worte liest könnte einem klar werden, dass Bedürfnisse nichts anderes sind als ein Ersatz für wahre Erfüllung. Wahre Erfüllung in dem Sinne von „Es ist gut so, wie es jetzt gerade ist“. Der Zustand der wahren Erfüllung ist für Jene vorgesehen, die bereit sind loszulassen. Loszulassen von Allem, was Begierde ist, was einem das Gefühl von innerem Zwang verleiht. Erstaunlicher Weise kann alles leicht sein, wenn  man innerlich keinen Wiederstand in sich trägt, denn innerliche Wiederstand ist der Grund, warum wir schlussendlich Bedürfnisse entwickeln, die uns mehr Tier als Mensch sein lassen.

Verantwortung

Verantwortung ist etwas, was vielen nicht gefällt, denn in dem Moment, wo man sich für die Fehler eines anderen verantworten muss ist man in einer Situation, die man eventuell selbst nicht verursacht hat. Schaut man genauer hin, dann wird man feststellen, dass man genau für die Situationen für die man sich nicht verantwortlich fühlt verantwortlich ist. Es ist immer die Frage der Ursache und deren Wirkung, wenn man reflektiert, was zu der aktuellen Situation geführt hat.

Ein anschauliches Beispiel ist die Eltern und Kind Beziehung, die sich durch das ganze Leben zieht. Eltern setzen ein neues Leben in die Welt und denken, dass ihre Aufgabe ist ein Kind bis es erwachsen ist zu versorgen, damit es seinen eigenen Weg gehen kann. Das ist einerseits richtig aber auch falsch. Es gehört mehr dazu ein Kind zu versorgen bis es erwachsen ist, damit es ein erfülltes Leben führen kann.

In erster Linie sind die Eltern natürlich dafür da, dass ein Kind gut versorgt ist. Es ist ebenfalls wichtig, dass das Kind sich emotional sicher und geliebt fühlt von seinen Eltern. Ein Kind braucht Zuspruch von den Eltern, damit es Willenskraft entwickelt, um spätere Herausforderungen durchzustehen. Der Punkt mit der Liebe ist extrem entscheident, wenn es um spätere Liebesbeziehungen des Kindes geht. Ein Kind, was keine authentische Liebe von seinen Eltern erfahren hat, wird im erwachsenen Alter auch keine authentische Liebe empfangen oder geben können. Man sollte seine Kinder nicht anlügen, denn die Lüge ist dem Kind kognitiv nicht klar, jedoch weiß es intuitiv, was eine Lüge ist, was dazu führt, dass das Unterbewusstsein (EGO) ebenfalls anfängt Muster zu bilden, die zu Lügen führen.

Wir sehen also, dass es mehrere Aspkete gibt, die in den Verantwortungsbereich der Eltern fallen, wenn sie ihr Kind auf einen guten Weg bringen wollen.

Dieses Beispiel ist ein anschauliches, denn fast jeder Mensch hat Eltern oder Menschen, die sie aufgezogen haben. Man kann sich nun selbst fragen, warum man ständig in ähnliche Situationen gelangt, für die man sich selbst nicht verantwortlich fühlt. Man wird bei einem genauen Blick auf die Situation sehen, dass man gewisse Verhaltensmuster an den Tag legt, die eine Ursache haben, welche in der Kindheit oder Jugend liegt. Findet man den Pfad in seinen Gedanken zurück zu den Situationen aus der genannten Zeit, dann wird einem bewusst, warum man sich so verhält. Das Bewusstsein darüber wird das Muster enttarnen, denn es gehört zum EGO und nicht zum wahren Selbst. Erst dann hat man eine Chance aus der Miserie herauszukommen in der man gefangen ist.

Verlust

"Verlust ist Schmerz aus der Vergangenheit"

Wir Alle haben in unserem Leben Verluste erlitten. Manche sind tragbar & andere nicht. Wir wollen Verluste vergessen oder unterdrücken, weil sie so schmerzhaft sind, doch das ist wie die Hand über ein Loch zu halten.

Verluste sind wie Narben, die sich in unserem Geist & Körper absetzen, was Spuren hinterlässt, welche wir niemals loslassen werden können. Es liegt nicht in unserer Hand, was einmal war, denn es ist vorbei. Wir haben jedoch den vollen Einfluss darauf, was wir in diesem Moment tun. Wir können uns bewusst entscheiden. Das ist der „Horizont“ auf den wir blicken können, um aus einem Schmerz herauszuwachsen & etwas völlig neues zu werden. Etwas, dass das alte in den Schatten stellt und somit Platz macht für das Leben, was man wirklich Leben will. Das funktioniert jedoch nur, wenn wir es ernst meinen mit diesem Vorhaben und nicht nur so tun als ob. Wir dürfen uns nichts vormachen, wenn es um uns Selbst geht, denn dabei nähren wir die alten Schatten nur noch mehr & erzeugen eventuell weitere.

Viele Menschen tragen solche Schatten ein Leben lang mit sich herum und überspielen sie mit einer Falschheit, dass man intuitiv eine Unstimmigkeit spürt. Das führt dazu, dass das Leben oberflächlich wird, um den Schein nach Außen zu wahren, um seine Probleme zu leugnen. Doch was bringt es den Menschen nach Außen stark und authentisch zu „wirken“ anstatt wirklich nach Innen zu schauen und seinen Schatten gegenüber zu treten? Die meisten wissen das bereits, doch die Schatten der Vergangenheit machen ihnen Angst. Angst hat viele Gesichter & muss daher genau beleuchtet werden. Wird sie es nicht, dann verirrt man sich in sich Selbst und bleibt weiterhin an dem Punkt, wo man feststeckt.

Es war mal einen Mann mittleren Alters, dessen Mutter vor einem Jahrzehnt gestorben war. Natürllich ein tragischer schmerzhafter Verlust, doch was passiert, wenn der Verlust nicht richtig verarbeitet wird? Er wird der Nährboden für folgendes Leid in Form von z.B. Sucht, um den Schmerz zu unterdrücken. Sucht ist ein wunderbarer Katalysator für Krankheiten, denn Sie spielt uns vor, dass während des Rausches alles in Ordnung ist, während in Wirklichkeit Destabilisation stattfindet. Das führt dazu, dass man sich immer mehr & mehr gehen lässt, was langfristig zu ernsthaften Krankheiten führt. Genau dies ist mit diesem genannten Mann passiert & er wollte es nach 10 Jahren Sucht nicht wahrhaben, dass er aufgrund dessen viele Dinge in sein Leben eingeladen hat, die Ihn schlussendlich krank gemacht haben. Solche Feststellungen sind wie ein harter Brocken, denn die Ursachen sind klar erkennbar & dennoch fehlt der Ansatz zur Veränderung aufgrund der Sucht.

Schlussendlich darf man niemals unterschätzen, was man sich Selbst antun kann, wenn man nicht im Bewusstsein handelt. Deshalb ist diese Dimension abseits von Körper & Verstand die entscheidende, denn es ist Jene, von der Alles heraus entsteht.

Involviertheit

"Involviertheit ist Beteilligung ohne Aufforderung"

Involviertheit fällt uns allen schwer, wenn es nicht um unsere eigenen Probleme oder Angelegenheiten geht. Doch warum fällt es uns so schwer Teilnahme an etwas zu haben, was uns selbst nicht betrifft? Es liegt mal wieder am eigenen EGO, das sich nur für sich selbst interessiert und Andere(s) ausblendet. Wollen wir jedoch wahres Glück erlangen, dann bleibt der Weg der Involviertheit unumgänglich, denn nur wer bereit ist sich in jede Situation voll mit einzubringen, der wird wahres Glück finden und spüren. Damit ist nicht gemeint, dass man seine eigene Gesundheit oder seine eigenen Bedürfnisse hinten anstellen sollte, denn das wiederrum wäre keine Involviertheit, wenn wir uns selbst ausschließen.

Es gibt einige Menschen, die genau das tun und darunter leiden. Sie können nicht anders als sich Selbst zu vergessen und für andere da zu sein. Die Folge daraus ist sehr oft, dass jene Menschen ausgenutzt werden. Es ist wie so oft eine Frage der Balance im Leben. Ist man mit sich Selbst im Einklang und in guter Gesundheit, sowie finanziell sicher, dann bleibt Raum für Involviertheit. Falls dies nicht der Fall ist, dann sollte man immer zuerst bei sich Selbst anfangen mit dem Ausblick darauf anderen Lebewesen zu helfen.

Wiederspruch

Wiedersprüche sind ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Psyche. Man erkennt sie daran, dass eine Aussage oder Handlung nicht den eigenen Wertevorstellungen entspricht. Angenommen ein Mensch sagt er liebt Tiere. Gleichzeitigt konsumiert er Fleisch von anderen Tieren aus trivialen Gründen. Eine harte Aussage mit der man sich extrem unbeliebt macht, jedoch ist sie wahr und enttarnt den Wiederspruch.

Diese Art von Wiedersprüchen gibt es unzählige Male in den Gedanken der Menschen. Keiner ist davon ausgenommen, denn ohne Wiedersprüche wäre unser Leben extrem einseitig und somit langweilig. Natürlich gibt es ein paar seltene Ausnahmen, jedoch sind solche Individuen meist abseits der Gesellschaft und leben ein unsoziales Leben, was weder gut noch schlecht ist.

Wieso erzeugt man überhaupt Wiedersprüche? Nun es ist so, dass wir im Grunde genommen einen Wiederspruch erzeugen, weil wir mit uns Selbst nicht zufrieden sind. Diese Unzufriedenheit tut innerlich sehr weh und eine einfache Möglichkeit, die das Unterbewusstsein erzeugt ist, dass man anderen Menschen die Wunschvorstellung seiner potentiellen Persönlichkeit vorstellt und dafür Anerkennung bekommt. Umso öfter man diese Lüge erzählt, desto authentischer wird sie klingen, denn irgendwann fängt man an zu glauben, dass man wirklich diese gewünschte Person ist. Es ist also am Ende ein Teufelskreis, den man selbst erzeugt und der immer mehr zum Gefängnis wird. Irgendwann ist dieses Gefängnis so sicher, dass ein Ausbruch immer schwieriger wird.

Sucht

„Sucht ist Abhängigkeit von Etwas oder Jemanden"

Sucht ist wie ein fester Kleber, der an Etwas oder Jemanden festklebt. Wenn man also eine Sucht ablegen will, dann muss man sich dem Klebstoff widmen und nicht dem Suchtmittel. Der Klebstoff ist die Wurzel und diese Wurzel will im Boden bleiben. Wir wollen nicht, dass alte Wurzeln unser Leben bestimmen, aber wir lassen es dennoch zu. Wir lassen es zu, weil wir die Wurzel nicht kennen. Weil wir nicht gelernt haben, die Dinge an der Wurzel zu packen und stattdessen den oberen Teil versuchen abzuschneiden oder zu verdecken. Damit tun wir nichts anderes, als uns selbst zu betrügen und uns einzureden, dass das Leid irgendwann von alleine vorbei geht. Das wird es nicht. Es wird solange dort verweilen, wo es ist, bis wir es finden und vernichten, indem wir es transzendieren. Nicht bekämpfen. Transzendieren heißt bewusst loslassen. Bewusst loszulassen ist eine Tugend, die uns niemand beibringt. Wir müssen diese Tugend selbst erlernen und uns damit abfinden, dass wir schlechte Erfahrungen in unserem Leben machen. Diese schlechten Erfahrungen prägen uns, aber sie machen uns auch stark. Stark in dem Sinne, dass wir darauf vorbereitet werden, was uns im Leben zu jeder Zeit passieren könnte.

Das Leben ist unberechenbar & es gibt keinen Plan nach dem wir zu leben haben. Vielmehr sind wir Diejenigen, die den Plan der Vergangenheit schreiben, um daraus eine bessere oder schlechtere Zukunft im Hier & Jetzt zu gestalten. Viele Menschen schreiben innerlich eine schlechte Geschichte über sich Selbst, weil Sie traumatisiert sind von bestimmten Erfahrungen, die Ihnen nicht bewusst sind, jedoch Un-Bewusst wirken. Die Un-Bewussten Wirkungen sorgen für Leid, was für den Verstand unbegreiflich bleibt & somit zu Phantasien des Unterbewusstseins führt, welche suggerieren die Ursache des Leids zu sein.

Viele greifen ab diesem Punkt zur Kompensation, indem Sie das tun, was den Schmerz temporär in Vergessenheit geraten lässt. Eine oberflächliche Lösung, die funktioniert, solange man sich Selbst belügen möchte & damit leben will. Beschweren sollte man sich allerdings nicht, wenn dies irgendwann zu ernsthafter Krankheit führt, denn ansonsten fällt man noch tiefer in den Abgrund. Es gibt viele Beispiele solcher Fälle unter den Menschen, obwohl die meisten sie fehlinterpretieren. Ein Mensch mag beispielsweise wütender Natur sein in unerklärlichen Situationen, wird deklariert als Choleriker & Gewalttäter. Dies mag richtig sein im Außen, doch was den innerlichen Aspekt angeht übersehen wir die Ursache des genannten Ausdrucks. Wir übersehen, das hinter der Wut, eventuell ein verletztes Kind steht, was sich zu verteidigen versucht, indem es Alles, was ihm bedrohlich erscheint angreifen will, wie ein wildes Tier. Das ist keine Boshaftigkeit, das ist eine Verteidigungshaltung, ein Überlebensmechanismus, der tief verankert ist & festgeklebt an traumatische Erfahrungen.

Es lässt sich sagen, dass Jeder Mensch seine eigenen Erfahrungen macht & entsprechende Folgen daraus resultieren. Wir dürfen nicht vergessen, dass Leid ein Prozess ist & kein einmaliges Ereignis in der Komplexität der lebendigen Dynamiken. Folglich dürfen wir lernen, dass wir uns in Aktzeptanz des Gegenübers halten sollten, doch nicht in Hinnahme von Bindung an Jene, die versuchen uns das anzutuhen, was Ihnen Selbst wiederfahren ist.

Vergangenheit

Wir können die Vergangenheit nicht ändern und erst recht nicht die Zukunft. Was geschehen ist, das ist geschehen und was geschehen wird, das können wir uns nur vorstellen, aber nicht ändern. Worauf wir aber 100% Einfluss haben ist der sich immer fortlaufende Moment, der niemals endet bis wir sterben. Sollten wir also nicht unsere Energie damit „vergeuden“ etwas zu tun, worauf wir auch wirklich Einfluss haben können?

Das ist gar nicht so einfach, wenn man in der Vergangenheit gefangen ist. Diese Gefangenschaft ist entstanden durch traumatische Erlebnisse, die man im Augenblick des Geschehens nicht verarbeiten konnte und somit Teil des Unbewusstseins wurden. Das Unbewusstsein ist gleichzusetzen mit dem Verhalten zu vielen Tieren. Sie handeln nicht bewusst, sondern werden automatisch betrieben durch die natürlichen Kräfte des Lebens. So verhält es sich auch bei dem menschlichen Unbewusstsein. Es ist ein großer Speicher von vergangenen Eindrücken, die uns maßgeblich beeinflussen, wenn wir nicht im Bewusstseinszustand sind. Wir können diesen Speicher nicht einfach mit einem Klick löschen, aber wir können Ihn mit unserem Bewusstsein transzendieren.

Es geht dabei nicht um materielle Ziele, die man erreichen könnte, sondern um das Leben an sich, was immer Jetzt in diesem Moment stattfindet. Alles andere wird sich aus dem Jetzigen Moment (Leben) ergeben und es wird in dieser Art und Weise eine extatschiche Note mit sich bringen, sollte man in der Lage sein im Augenblick zu verweilen, ohne Bedauern über die Vergangenheit und Sorgen um die Zukunft.

Enttäuschung

"Enttäuschung kommt durch unerfüllte Erwartungen"

Ist man enttäuscht, dann ist man traurig oder wütend. Es ist seltsam, dass eine vorgestellte Erwartung derart enttäuschen kann, die einen zusätzlich auch emotional belastet.

Wie gehen wir mit dem Kreislauf der Enttäuschungen um? Schauen wir uns das Wort Enttäuschung an, dann stellen wir fest, dass es nichts anderes bedeutet, als das Wegfallen der Täuschung, die wir uns selbst nur eingebildet haben. Wir sollten also aufhören uns selbst zu täuschen, indem wir uns Dinge vorstellen, die nicht der Realität entsprechen. Hierzu entfernen wir alles, was nicht jetzt gerade in diesem Moment stattfindet und schon sind wir von der Täuschung befreit. Dies ist einfacher als gesagt, jedoch ist es schlussendlich die Lösung dieses Problems. Im Großen und Ganzen gibt es eigentlich keine Probleme im Außen. Es gibt Aufgaben und diese wollen gelöst werden. Das einzige Problem an der ganzen Sache sind wir Selbst. Würden wir kein Ich Gefühl haben und man würde uns eine Aufgabe geben, dann gäbe es kein Problem damit. Ähnlich verhält es sich auch in zwischenmenschlichen Beziehungen. Der eine oder die andere entspricht nicht dem eignenen Ideal und somit ist er oder sie ein Problem. Nun, wo ist das Problem? Es ist schwer zu begreifen, wenn man eingesperrt ist in seiner eigenen Realität.

Verzweiflung

"Verzweiflung ist eine Form von Unsicherheit"

Sie gibt einem das Gefühl, weder richtig noch falsch zu liegen und dabei orientierungslos zu bleiben. Man weiß einfach nicht weiter und aus der Verzweiflung wird schnell die Frustration, die widerrum zur Depression ausarten kann.

Verzweiflung ist also eine Art Motivator in die falsche Richtung, die man besser nicht einschlägt, wenn man seine Entscheidungen nicht bedauern will. Es ist nämlich so, dass die Wege der Verzweiflung uns immer da hinführen, wo wir nicht sein wollen.

Was man braucht ist Klarheit, über sich Selbst und über die äußeren Umstände. Nur so löst sich Verzweiflung in einem auf, indem man sie durchleuchtet mit dem Licht der Klarheit. Das Licht der Klarheit ist unser Bewusstsein. Es ist so subtil, dass es gar nicht wirklich subtil ist, sondern einfach nur gar nichts. Dieses gar nichts ist das, was wir wirklich sind. Nichts und Niemand. Das ist unser Ursprung. Das ist, was wir alle gemeinsam haben. Das ist das, was uns Alle miteinander verbindet. Doch diese Worte zu lesen reicht an dieser Stelle nicht aus. Sie sollen die Tür nur zeigen, die es zu öffnen gilt. Sie öffnen und hindurchgehen muss man selbst. Vielleicht hat die Tür sogar ein Schloss oder sogar mehrere. Diese Schlösser wurden von einem Selbst angebracht als Schutz vor Schmerz. Doch wer sich Selbst haben will, der muss den Schmerz annehmen und ihn loslassen lernen, denn erst dann kann sich die Tür öffnen. Das ist Karma in einer bildhaften Sprache. Karma heißt nicht, wenn man jemanden etwas gutes oder böses tut passiert es einem auch. Es ist die Tendenz, die aus einer Handlung entsteht, die sich schlussendlich durch Wiederholung und Intensität manifestiert und zu einem Schmerz(Schloss) wird.

Liebe

Liebe ist ein einzigartiges Gefühl, wonach jeder Mensch strebt, denn sie ist das, was verbindet. Im Grunde genommen ist das ganze Universum miteinander verbunden, weil es eine ganzheitliche Energie ist. Dies hat zur Folge, dass wir also schon verbunden sind, aber es fühlt sich nicht so an nicht wahr? Fühlen Sie sich verbunden mit fremden Menschen, Tieren oder Pflanzen? Fühlen sie sich mit den Grundelementen des Universums (Wasser, Erde, Feuer, Luft, Raum) verbunden?

Ein unbegreifliches und zugleich unmögliches Unterfangen, wenn man mit seinem Ego identifiziert ist. Die wiederkehrende Frage lautet also, wie gelangen wir aus der Identifikation mit dem Ego heraus, um unser wahres Selbst zu sein? Da gibt es einige Wege nur sind wir evolutionär nicht alle dazu im Stande diese Wege zu gehen und müssen anscheinend noch mehr leiden bis wir zu Einsicht kommen. Die Wege zur Erleuchtung wurden schon vor sehr langer Zeit gegangen wie z.B. Jesus oder Buddha. Doch den gleichen Weg zu gehen wie ein Anderer führt immer dazu, dass man zur Kopie eines Ideal‘s wird und sich selbst und seinen eigenen Weg aus den Augen verliert und somit nirgendwo ankommt egal wie sehr man sich auch anstrengt. Deshalb ist es immer ratsam, das Gleichgewicht zwischen Vergötterung und Authenzität zu halten. Andere Menschen können eine Inspiration für einen sein neue Wege zu gehen, das wird hier nicht bestritten, jedoch sollte ein neuer Weg auch wirklich ein neuer sein und nicht ein alter, der bereits begangen wurde.

Gerechtigkeit

"Gerechtigkeit ist das, was Allen & Allem zu gute kommt"

Was soll das bedeuten? Es soll das Bewusstsein dafür schaffen, dass Gerechtigkeit nur existieren kann, wenn das ganze Leben im Einklang miteinander lebt. Es heißt nicht, dass töten ungerecht ist. Tiere töten sich in der Natur, um zu überleben. Sie müssen es tun. Ihnen bleibt nichts anderes übrig. Sie sind unbewusst. Menschen töten sich ebenfalls gegenseitig. In einem viel größeren Maßstab als es die Tiere tun. 

Doch müssen wir es tun, um zu überleben? Nein, wir tun das, weil wir denken, das wir es tun müssten. Wären wir mehr im Sein als im Denken wüssten wir sofort, dass das was wir uns gegenseitig antun ungerecht ist. Wir sind die Ungerechtigkeit in Spezies. Wir Menschen sind bewusste Lebewesen und das unterscheidet uns von den Tieren. Wir haben den tierischen Teil zwar immer noch in unseren Wurzeln, doch wir haben die Fähigkeit bewusst zu sein. Es ist also unsere Verantwortung, ob wir gerecht oder ungerecht sind.

Dieser Verantwortung kommen jedoch nicht Alle nach & deshalb haben wir die Probleme, die wir heute in der Gesellschaft sehen. Es ist immer leicht mit dem Finger auf einzelne Personen zu zeigen, wenn man Selbst nicht die Möglichkeit ergreift etwas dagegen zu tun. Möglichkeiten mögen begrenzt sein, doch es gibt sie. Wenn wir denken, dass wir nur darauf warten müssen, dass wir Gerechtigkeit erfahren, indem wir hoffen, glauben oder mitmachen, werden wir der Ungerechtigkeit freien Lauf lassen. Wir müssen endlich einsehen, dass wir die Welt nicht retten können & uns darauf fokussieren zu uns Selbst zu finden, damit wir endlich frei werden. Frei von Ungerechtigkeit, denn Ungerechtigkeit entsteht nur dann, wenn wir nichts dagegen tun oder es nicht wahrhaben wollen. Sind wir bei uns Selbst können wir uns bewusst entscheiden, wofür wir einstehen & wofür nicht. Genau dort fängt es an. Bei uns Selbst & nicht bei Kriegen oder Verhetzung.

Dies mag sehr theoretisch klingen & das ist es auch, solange wir nicht den ersten Schritt tun.

Politik

"Politik ist die Geißel der Könige"

Politik hat ihren Zweck immer erfüllt & zwar den, der uns glauben lassen hat eine Relevanz der Rolle im System zu haben. Es steckt Wahrheit in dem Begriff Relevanz für Andere, jedoch ist dies nicht das, was wir wirklich tun. Wir sind eine Relevanz für das System, denn ohne Uns würde das System nicht funktionieren. Systeme sind nicht böse. Menschen, die es steuern zu Ihrem eigenen Vorteil sind es & Politiker sind nichts anderes als Marionetten jener Menschen. Dies lässt sich nur erkennen, indem man aufhört zu glauben. Glaube ist die größte Falle für den freien Willen eines Individuums. Doch die Menschen lieben es zu glauben, weil Ihnen der freie Wille genommen wurde das zu sein, was sie wirklich sind & wirklich wollen.

Wie kam es dazu?

Der Kern ist das Verlangen nach Macht, welches ein animalisches ist. Jeder Mensch will mehr sobald er einmal Blut geleckt hat, das ist die Natur unserer Biologie. Nicht umsonst gibt es seit dem Beginn der Menschheit immer Kriege. Früher waren es Kriege zwischen 2 Stämmen & heute geopolitischer Machtstrukturen. Doch nicht Jeder will den Krieg, denn für die meisten ist es ein Verlust, statt eines Zugewinns. Die meisten verlieren Alles in einem Krieg & sterben oder müssen von ganz Vorne anfangen. Ein paar wenige gewinnen jedoch das, was vorher dem Anderen gehört hat & sind somit ein Stück mächtiger. Projezieren wir das auf das vorherrige Beispiel sehen wir, dass ein Stamm den Zwist gewonnen hat & nun gefürchteter durch Gewalt & einflussreicher durch gewonnene Ressourcen ist. Das Spiel des Krieges hat sich bis heute nicht geändert. Es geht am Ende immer um Macht durch Gewalt & Zugewinn an Ressourcen. Zusätzlich gibt es heute dank Investitionsmöglichkeiten ein paar mehr kleinere Gewinner, die durch Wetten mitprofitieren können. Nicht zu vergessen Politiker, welche die frohe Botschaft des Krieges verkünden & dafür den Schlund voll gestopft mit Lorbeeren bekommen.

Ein krankhaftes Spiel ist dieses, doch irgendwann wird es enden & die Frage bleibt, wie wir mit der Gewissheit, dass wir immer nur zum Narren gehalten worden sind umgehen werden. Auf Politik sollten wir uns nicht stützen, denn sie hat uns nur missbraucht, statt geführt. Wir Selbst sind es auf die wir uns verlassen müssen. Wir Selbst sind Kern & Hülle, welche für Gerechtigkeit sorgen kann. Wirklich Jeder von Uns muss sich die Frage stellen, ob das was | wie | warum er tut das ist, was er am Ende seines Lebens bereut oder nicht.

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